Montag, 31. März 2014

Narben

Manch traurige und schmerzhafte Erinnerung ist wie eine Narbe.. zwar eigentlich verheilt und sogar verblasst, aber dennoch noch bemerkbar. Sich in einer Situation an eine schmerzhafte Erinnerung zu erinnern und in diese zurueckgeworfen zu werden, ist, als wuerde diese Narbe jucken, man kratzt, aber kommt nicht dagegen an. Denn das eigentliche Problem ist ja schon laengst nicht mehr die Wunde, die Erinnerung, sondern das Jucken der Narbe, man selbst, weil man daran zurueckdenken musste...
Erst das macht selbst verheilte Wunden wieder schmerzhaft.


https://www.youtube.com/watch?v=m0eYhjG5fBk

https://www.youtube.com/watch?v=onliOoOfCTY

Sonntag, 23. März 2014

Woran man ''wahre'' Lieblingsmenschen erkennt

Habe da mal ein Zitat gelesen, welches auf den heutigen Tag doch recht stark zutrifft.

" Ich weiß, dass meine Freunde wirklich wahre Freunde sind. Waeren sie es nicht, wuerden sie mich naemlich gar nicht erst ertragen!"

Und das ist leider an manchen Tagen äußerst wahr...

DANKE.

Mittwoch, 19. März 2014

Tattooueberlegungen...

Jaaa, zur Zeit spinne ich ein wenig rum.

Habe nun endlich ein Motiv gefunden, dass mir eventuell irgendwann mal als Tattoo zusagen koennte.. Die Frage ist nur, in welcher Farbe...

Rot:



 Grün:



Und lila/blau:


Ich denke, ich entscheide mich fuer rot...

Und viel schlimmer: Der naechste Tattoo-Entwurf ist quasi auch schon fertig^^ :)
Kommt dann in den naechsten Tagen

Landschaftsstudien

Hola!

Hier einmal das aktuellste Bild aus'm Kunstunterricht. Landchaftsstudien mit Wasserfarbe, etwas, das mir eigentlich gar nicht liegt, dieses jedoch ist mir, wie ich finde, dann doch mal gelungen.


 Ich wuensche noch einen schoenen Tag,
Kunoichi

Dienstag, 11. März 2014

Januar 14

Verletzlichkeit ,

Warum kann man den Menschen am Wenigsten Vertrauen schenken, die es am Meisten verdient haetten? Etwa nur, weil eben diese es sind, die einen am Staerksten verletzen koennten?


Und bei diesem letzten Nachtrag aus dem alten Gemeinschaftsblog bleibt zu erwaehnen, dass die Daten ab dem naechsten Post wieder stimmen :)

Carpete Noctem,
Kuno

Januar 14

Wieder eine Zeichnung gefunden

"Spes aeterna", latein fuer "Ewige Hoffnung".
Lebensgefuehl und Vorlage fuer eine Arbeit im Kunst Unterricht.

Es sollen Fluegel sein, die ein Herz formen. Verletzte Fluegel, unvollkomene Fluegel, die ein wenig an Kerzenwachs erinnern sollen, denn ebenso verbrennbar und angreifbar, aber auch warm, weich und sanft zerfließend sind sie. Die ewige Hoffnung im verschlossenen Herzen, zu welchem sich der Schluessel allerdings im inneren befindet. Paradox? - WIR finden nicht ...

Januar 14

Schicksal?! Bestimmung?! Sinn?!

Viele Worte, fuer ein Gefuehl von Beruhigung, Ungewissheit oder doch Vertrauen.
Einige moegen vielleicht nicht daran glauben, oder behaupten, der Glaube an etwas wie Vorbestimmung schraenke die menschliche Handlungsfreiheit ein.
WIR sehen das anders, WIR glauben zwar nicht an die klassische Definition on Schicksal (alles ist vrbestimmt und wir so, ohne dass wir es aendern koennen) und moegen auch schlichtweg das Wort 'Schicksal' nicht sonderlich, haben da aber UNSERE eigene Definition.
Kein Gott bestimmt UNSER ''Schicksal'' und nicht alles ist vorbestimmt.
Jedoch gibt es Dinge und Entscheidungen, die zu mehr ... Grundharmonie fuehren.
Dinge, die einfach sein sollen, weil sie gut sind, ''richtig'' und sich harmonisch ins Ganze einfuegen.
WIR wissen nicht, wie diese Dinge aussehen, koennen UNS bewusst oder unbewusst dagegen entscheiden.
Keine Fehlentscheidungen, aber andere Moeglichkeiten, die womoeglich zu weniger positiver Grundenergie des Ganzen fuehren.
Wir koennen spueren, was ''richtig'' oder ''falsch'' ist, nicht immer und manche von uns besser, andere schlechter.
Dinge und Ereignisse, Lebenswege, koennen sowohl ''richtig'', als auch ''falsch'' zugleich sein.
Und es kann zwei moegliche ''richtige'' Wege geben, auch wenn sich diese widersprechen.
Und manchmal gibt uns irgendeine Begebenheit, irgendeine.... Kraft, Energie (oder welch Antrieb da auch immer hinterstehen mag) die Chance, unser ''Schicksal'' zu erkennen und stubst uns sanft in die ''richtige'' Richtung.
Es ist veraenderbar, dynamisch und Fehlinterpretationen sind moeglich, aus denen dann auch ''falsche'' Entscheidungen resultieren koennen.
Ein Feingespuer, diese Begebenheiten, quasi ''Zufaelle'' als ''richtig'' und ''falsch'' erspueren zu koennen (oder es zu glauben) und ementsprechend aufgrund dieser oder den daraus resultierenden, meist unterbewussten ''Entscheidungen'' zu handeln, nennen WIR Intuition.
Und WIR vertrauen auf die ''Richtigkeit'' mancher Gegebenheiten und Lebenswege.

Januar 14

Musik laesst Uns die eigenen Gedanken spueren

Und wieder eine Situation, in der WIR mehr als nur gluecklich sind, dass Musik genau dann fuer UNS denkt und fuehlt, wenn WIR es nicht koennen. UNS nicht mehr wahrnehmen, nicht denken wollen und nur die Musik UNSERE Gedanken und Gefuehle zu fassen bekommt.
Jene Situationen, in denen aus Selbstschutz die Schneekoenigin in UNS mit eisener Hand regiert.

In manchen Situationen fuehlen WIR uns komisch, jene Situationen, in denen sich mal wieder extremst zeigt, dass WIR Viele sind. Quasi.

Teilweise wie ein kleines Kind, aengstlich, verletzlich, hilflos, jener Teil von UNS, der ab heute spontan Jaenelle heißt, irgendwie omnipraesent ist und desoefteren in schwierigen Situationen zum Groll der Anderen ausbricht.
Und das passende Lied, welches WIR waehrend der fruehen Pubertaet oft gehoert haben:
http://www.youtube.com/watch?v=LJDAWht-DJA

Und dann ist da noch Sombra del Cuervo (dt.: Schatten der Kraehe, siehe eine der letzten Zeichnungen), der depressive, aber auch wuterfuellte Teil in UNS, der sich momentan verhaelt, wie ein whiskytrinkender, verlassener Mann am Ende seiner besten Tage.
Dieses Lied beschreibt diesen Teil UNSERER Selbst zur Zeit ganz gut:
http://www.youtube.com/watch?v=TObUrOKT3Z0

Und letztenendes der dominanteste Teil in UNS, die Schneekoenigin, die so distanziert ist, dass sie es nichteinmal fertig bringt, durch Musik an ihre Gedanken oder Gefuehle heranzukommen.
Sie ist uebrigens nicht nur distanziert, sondern auch gefuehlskalt und leer und so ziemlich das Gegenteil von empathisch. An dieser Stelle eine herzliche Entschuldigung von UNS an alle, die sie in der naechsten Zeit moeglicherweise zu spueren bekommen koennten.

Ein komisches und dennoch häufiges Zusammenspiel dieser drei, ueber welches WIR UNS regelmaeßig echauffieren koennen.
Und dann der Gedanke, dass alles doch so einfach sein koennte. KOENNTE. Haette gewesen sein koennen.. ?

Dezember 13

Konzerttagebuch Van Canto (auch endlich mal fertig)

Konzerttagebuch Van Canto

27.9. 13

Nachdem Simi und ich dann also Sam abgeholt hatten, gings los
Richtung Konzert.
Paderhalle schnell gefunden, vom richtigen Eingang jedoch keine Spur.
Ersteinmal warten und hinter wildfremden Menschen herlaufen,in der Hoffnung, anzukommen. Als wir diese jedoch fragten,ob sie wissen,wo sie hinmuessen,meinten sie dann auch nur,sie laufen eigentlich nur mit uns mit.Wir sähen aus,als haetten wir einen Plan. -.- haha.
Irgendwann fanden wir den kleinen Saal (wie Simi so treffend formulierte ''Besenkammer'') allerdings doch und trafen auch gleich alte Bekannte. Die Welt ist klein, das Weserbergland ein einziges Dorf.
Jacken an die Garderobe und ab gehts. Im wahrsten Sinne ds Worts,denn gleich das erste Lied sorgte fuer ordentlich Stimmung.
Ich muss ganz ehrlich sagen, Van Canto hat mich hellauf begeistert. Live deutlich besser als die CDs, eine mega Stimmung und tolle Songs, die gut verstaendlich schnell ins Ohr gingen. Bei manchen Liedern bsp. dem Cover von Iron Maidens 'Fear of the Dark'war im Publikum total der Zusammenhalt zu spueren.
Irgendwie bin ich auch im Nachhinein no h dezent geschockt. Eine mir vorher fast unbekannte Band und so ziemlich eins der besten Konzerte ueberhaupt. Schon krass.
Nen kleinen Zwischenfall gab's dann aber auch noch,als ich mit voller Wucht von hinten den Stiefel eines Crowdsurfers auf den Kopf bekam. >.<` autschn.
Naja,muss man mit rechnen.
Zu Ende hin vrerteilt der Drummer seine Sticks. Kurz bevor ich sie fangen kann,kommt mir der Freund meiner Bekannten zuvor. So'n Mist. Ich werde leugnen,das je geschrieben zu haben,doch da wuenschte ich mir ein paar Centimeter mehr Koerpergroeße. -.-"
Nunja. Konzert dann nach wundervollen Zugaben leider vielviel zu schnell vorbei,
Und ich nachdem ich meine Jacke geholt hatte total glücklich.
Nocheinmal zu einem der Saenger hin, Ross der Schotte, vor welchem Simi sich dann das T-shirt zerriss und dann noch mein Konzertmitbringsel in Form eines Tshirts geholt, das nunmehr eins meiner Lieblingskleidungsstuecke ist.
Zum Thema Schottland noch der beste Satz von Sam: "Schotten sind okay, solange siesie nicht unabhängig werden wollen!"
 Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein toller und fuer mich ueberraschender Abend war, da ich die Band vorher nicht sooo gut kannte.

Dezember 13

KTB Eisheilige Nacht MMXIII

Konzerttagebuch Eisheilige Nacht 2013

Bands: Lords of the Lost, Lordi, Korpiklaani& Subway to Sally

Menschen mit denen ich da war: Eric, Julian, Steffi, Patrick (&Fabian, Freund v.Eric)

Lieder wie im nach Aspekten, statt Reihenfolge


Nachdem wir dann endlich festgestellt hatten, dass Steffis Auto so stehen bleiben konnte und wir Patrick, einen Chat-Freund von mir dann auch endlich gefunden haben, gings los. So ziemlich nach sehr vorne kaempfen,bereits bei der ersten Vorband. So leer wie dieses Jahr wars (erstmal zu unserer Verwunderung) noch nie.
Im Nachhinein mit ein Bisschen Logik betrachtet allerdings klar: es ist 2. Weihnachtstag.

Lords of the Lost machten genialste Stimmung, auch wenn sie gaanz schrecklich abgemischt waren. Die Stimme des gutaussehenden Saengers war deutlich zu leise und undeutlich, dafuer aber herrlichst tief *hrrrrr* und sie spielten leider nur 2 Lieder, die ich kannte, machten aber trotzdem ordentlich Stimmung.
Bei Lordi danach war ebenfalls genialste Stimmung, die Akustik allerdings nur geringfügig besser und laesst sich im Endeffekt durch das einfache Wort "laut" beschreiben, was aber überhaupt nicht tragisch war, da dafuer die Buehnenshow sowie die Kostueme und Masken total beeindruckend und schick waren.
(Photos gibt's aus Legalitaetsgruenden leider nicht).
Bei dem Lied "Fu*k you asshole" ließ sich dann saemtlicher Aerger vergangener Tage von der Seele feiern und die Stimmung erfuhr noch eine Steigerung.
Ein richtig schickes Buehnentheater gab's auch, so beispielsweise eine Szenerie bestehend aus einem Tisch gedeckt mit Hirn und Augen im Glas, und dem Saenger, der eine verstörte Frau zu diesem vorzueglichen Creepy-Dinner einlaedt, letztenendes dann allerdings doch sie selbst mit täuschend echter Handkreissaege zerstueckelt und als Mahlzeit kredenzt wird.
Damit einher ging dann, dass meine Begleitungen sich aufeinander stapelten, damit auch Steffi, die Kleinste, etwas sehen konnte.
Bloederweise machte mein Kreislauf dann schon relativ frueh schlapp, weshalb Steffi, Patrick und ich den Auftritt der- wie sich spaeter herausstellte- sturzbetrunkenen Korpiklaani kuschelnderweise draußen verbrachten.
(Und ich ihnen hinterher ihre Pommes wegaß *grins*).
Wir scheinen laut der Anderen Stimmungs- und Akustikmaeßig aber auch nichts verpasst zu haben.
Dann endlich Auftritt Subway to Sally: Witzigerweise oeffneten sie, wie sie in einem der Vorjahre geendet hatten. Mit "Schneekönigin"und dem dazugehörigen Schaumschnee von der Decke. Wie auch zuvor tolle Athmosphaere. Dann folgend das Lied "Sieben". Schon hier laesst sich gluecklicherweise sagen, dass Subway deutlich besser abgemischt waren,  man jedes Wort verstand  und es trotzdem laut und 'wundervoll krachig' genug war.
Eric und ich schlossen noch Wetten ab, welches Missgeschick Saenger Eric Fish wohl heute passieren wuerde und wir sollten,  wie sich spaeter herausstellte,  Recht behalten.
Und darauf folgte dann auch schon unsere "Todeskombi": "Feuerkind" gefolgt von "2000 Meilen unterm Meer" sowie "Wo Rosen blühen".
Ab dem ersten rollten stille Traenen und ließen dieses Konzert zu einem der emotionalsten fuer mich werden. Weihnachten ohne wirkliche "Familie" + das Lied "Feuerkind".
So lagen Patrick, Steffi und ich uns dann in den Armen, gegenseitig beschuetzend und auffangend.
Es tat gut, Vieles einfach einmal loswerden und sich von der Seele tanzen zu koennen.
So auch die folgenden Lieder, "Veitztanz" und "Feuerland", bei denen dann auch das traditionelle Missgeschick passierte: Saenger Eric bewegte seine Haende ebenso wie die Flammenwerfer zum Takt.  Und verbrannte sich. An dieser Stelle Gute Besserung!
Ebenso fuer mich dann noch einmal beim Lied "Kleid aus Rosen", welches semi-A-Capella einfach genial klang.
"Und niemand hatte je erfahr'n, welchen Preis der Meister nahm". Ich denke, er nahm im Tausch ihr Herz mit sich fort.
Es gab zum Abschied von einem der Bandmitglieder noch ein tolles Gitarrensolo und zum Konzertabschluss dann nach Groelen und Betteln doch noch mal "Julia und die Räuber".

Bekloppte Erinnerungsphotos

Photos sind Momentaufnahmen.
Sie fangen klitzekleine, aber manchmal bedeutende Situationen oder Augenblicke ein, die ganze Tage voll schoener Erinnerungen repraesentieren koennen, mit denen man ein hohes Maß an Gefuehlen verbindet.
Betrachtet man dann im Nachhinein diese Photos, kommen oftmals die Erinnerungen wieder hoch und man kann das Gefuehl dieses Tages erneut spueren.
Besonders an furchtbar komische, außergewoehnliche, geradezu grotesque Dinge erinnert man sich besonders.
So entstand diese Photoreihe.
Ein einzelnes, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissenes Photo, das keinen tiefergehenden Sinn hat, als besondere Erinnerungen und Emotionen hervorzurufen.

30.09.13:
Wenn UNSERE kleine Schwester auf einem Familiengeburtstag Langeweile hat und der eigene Freund diesen Blödsinn auch noch fördert :D



15.12.13:
" Sogar zum Essen zu faul "

Wenn man den letzten Löffel (Gelatine-freien) Wackelpudding einfach nicht mehr schafft... dann dient der erwichtelte (hart erbeutete *grins*) Becher als Löffelhalter...
Repraesentiert ein tolles Wochenende!

Dezember 13

Alles hat 2 Seiten

... denken WIR UNS zur Zeit oft...

Vorallem was Streiten angeht. So sehr man streitet, so sehr das Temperament und Wut mit einem durchgeht, so sehr man verletzt wird und auch selbst einstecken muss:
Alles hat 2 Seiten.
Umso schoener, die Versoehnung, die Hoffnung, die es gibt, wenn ein Sturm ueberstanden ist und die Wellen sich beruhigen, die Wogen sich erstmal glaetten, in Vorbereitung auf's naechste Unwetter.

Nur kurz 2 Links dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=NQ2XdXqWVaw

https://www.youtube.com/watch?v=CmYdgIPxin8

https://www.youtube.com/watch?v=QaiF7MAJQ1s

Dezember 13

KTB ||| : Saltatio Mortis

Hier nun das naechste Konzerttagebuch, vom Mittelaltermarkt gestern in Telgte, mit den allseitsbereiten, stets potenten Spielleuten von Saltatio Mortis!
Salvete ;-)

Zu meiner Verteidigung zuallererst:
Dieses Konzerttagebuch entstand in angetrunkenem Zustand und es ist einermeiner Grundsaetze, fertige Konzerttagebuecher nicht mehr zu aendern.
Gefundene Fehler dürfen also behalten werden. :p
7.12.13.:
Mittelaltermarkt Telgte, 2 Stunden Anfahrtsweg, die sich gelohnt haben.
Saltatio Mortis live für 5 € (vom Spritgeld reden wir jetzt mal nicht...).
Bin mit Simi unterwegs, Steffi und Mario, nem Kumpel von ihr,
In den sie verliebt zu sein schien. :D
Lustige Konstellation.
SaMo spielten kurz nachdem wir ankamen schon mal kurz, anschließend dann abends erneut. Und sie waren grooooßartig!!!
(Wie ich meinem Freund Andreas am Telephon gefuehlte 10000Mal erzählt zuzu haben schien xD).
Beim ersten Auftritt war die Stimmung noch nicht ganz so krass gut
, aber wir haben beim Tanzen dennoch unsern Spaß gehabt :)
Beim 2. Auftritt Dann die wahnsinns Stimmung. Vorallem Zu "Prometheus",
Einem meiner Lieblingslieder von SaMo, fuehlte ich mich einfach nur großartig.
Alea sorgte für tolle Atmosphäre. ..Die Hände Richtung Himmel gestreckt.
Und apropos Alea: sein Outfit war klasse und seine Buehnenperformance enthielt mehr und mehr Elemente verschiedener Kampfstile.
Dann das Gesummme des Publikums zu"Till Eulenspiegel"& "Spielmannsschwur" ...Stimmung, Zugehoerigkeitsgefuehl und Atmosphäre pur.
Mit dem um uns rumstehenden Publikum hatten wirwir uns auch klasse verstanden, die waren ähnlich bekloppt wie wir. *g*
Ubd wieder meine Feststellung, dass Sport fürfür Konzerte ungemein wichtig ist :D
Auch die Sprüche der Bandmitglieder und deren niedliches gegenseitiges Gefoppe war äußerst amüsant. :D
Alles in allem hat sichsich die lange Anfahrt vollendenst gelohnt :)

Und die Personen Konstellation aus Simi, Steffi und ihrem betrunkenen Schwarm Mario hat zu lustigen Spruechen gefuehrt :D

Edit naechster Morgen:
Beim erneuten Durchlesen kommt mir da noch einer der Sprueche (ich glaube es war von Lasterbalk) in den Sinn: " Wir haben einfach den geilsten Job der Welt, wir bekommen Geld dafuer, dass ihr uns beim Trinken zuschaut!" xD
Beschreibt den Abend alles in allem ganz gut :D

November 13

Once again: Zeichnungen :)

Der Winter ist da.
Das heißt, WIR nehmen uns gluecklicherweise endlich mal wieder mehr Zeit fuer's Zeichnen..

Gestern ein (vor gar nicht so langer Zeit begonnenes) Projekt fertiggestellt:


WIR wollten eine Zeichnung nur mit links gezeichnet (WIR sind 'eigentlich' Rechtshaender) als Übung machen und dies ohne Verwendung eines Radiergummis.
Irgendwann wurde ein Seelenprojekt daraus, waehrend des Zeichnens lernten WIR eine weitere Persoenlichkeit UNSERERseits kennen, welche sich selbst zumeist gern in der Gestalt eines duesteren Raben sieht und zeigt.
Der Rest von UNS hat sie im Einverstaendnis mit ihr liebevoll
'' Sombra del Cuervo''    (spanisch fuer '' Schattenrabe'') getauft.
Auch wenn WIR es nicht wahrhaben wollen: Wir moegen ihn..


Heute im Kunstunterricht in nichteinmal einer Stunde entstanden.
Ist das Ohr einer guten Freundin.
Eigentlich koennen WIR unter Zeitdruck nicht zeichnen... aber irgendwann muss man alles wohl mal lernen und die Wut auf die Kunstlehrerin war UNS dann doch eine tolle Motivation.
WIR sind zufrieden, sogar das Panda in UNS ist erfolgreich zum Schweigen gebracht worden (ein paar andere haben ihn geknebelt *grins*).





November 13

~*Selbstgemachtes*~


Halli halluh ^-^

Wie im Titel geschrieben, hier einmal ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten von UNS:


 Mein erstes, mit Maschine genaehtes Teil!  *Stolz bin*
Und ja, es war ein Kampf, und ja, die Naehmaschine (dankenswerterweise die UNSERES Freundes) musste leiden :(
Aber dennoch. WIR sind froh, dass es dann am Ende ja doch etwas geworden ist. Nicht perfekt, nichteinmal symmetrisch, aber genau daher etwas Besonderes. :-)











Nein, die Zange haben WIR natuerlich nicht selbstgemacht... doch ist sie Grundlage fuer das folgende Bild, und WIR sind einfach Fan von Vorher-Nachher-Bildern *grins*

É voilà ! Ein Daumenring :-) Rechts ist aus den Schrammen durch die falsch angesetzte Saege ein Muster gemacht worden und das Verfaerbte gehoert zum Material (was zu UNSEREM Bedauern, leider kein Silber ist :/ )

War ein ganz schoener Kampf, mit materialbedingt etlichen Splittern :( aber immerhin: ist selbstgemacht und trotz des Materials, tragen WIR den doch ganz gern (:


TBC

November 13

Letzter Ausweg/ Flucht aus dem geliebten Schneckenhaus

Alte, lyrische Worte, die einst von UNS geschrieben.
Ist deutlich lange her, jedoch ab und an in schwaecherer Form immer mal wieder noch so präsent.

Ich bin allein, sitze hier im dunkeln, gefangen im eigenen Ich,
leise zitternd, angsterfuellt.
Weiß nicht, was mich draußen hinter dieser schwarzen Tuer erwartet,
denn ich kenne nur noch diesen dunklen Raum, der mich vor der bunten Außenwelt beschuetzt.
Eine Welt, so grell und grausam.
+ + + + + + + + + + + + + + +
Hier drinnen fuehle ich mich sicher, und doch verlangt meine dunkle Seele nach dem Licht.
Ich will nicht nach draußen, die Angst ist zu stark, und doch gehe ich einen Schritt auf diese Tuer zu.
Genauso schnell kehre ich wieder um.
Verlangen und panische Angst ergreifen abwechseln Macht von meinem Geist.
Welche Seite wird diesen endlosen Kampf wohl gewinnen?
Es fuehlt sich an, als gebe es nie einen endgueltigen Sieger...
Zu groß ist die Angst, zu maechtig das Verlangen.
+ + + + + + + + + + + + + + +
Ich kann diesen Kampf nicht laenger ertragen...
Es muss ein Ende haben. Alles.
Das Blut läuft dunkel aus meinem Koerper, so sanft und so unschuldig entschwindet das Leben.
Mit dem Leben erlischen auch die beiden Maechte, die jahrelang mein Leben kontrollierten.
Panische Angst und grenzenloses Verlangen werden endgueltig vom Schmerz besiegt.
Vom Schmerz, vom Tod.
Es ist vorbei. Der Kampf hat ein Ende, doch mit ihm endet auch mein Leben.
Ein Leben, zwischen Angst und Verlangen gebannt.
Der Tod hat gesiegt, Leben und Gefuehle haben verloren. Auf Ewigkeit.
++++++++++++++++++++++++++++++

Und nein, es ist bitte NICHT falsch zu verstehen und kein Anlass zur Sorge gegeben.
Der Gedanke dieses Posts ist lediglich befreiend zu wirken, Gefuehlsausdruck groeßtenteils vergangener Zeiten und die Tatsache, dass solche Thematiken nicht gaenzlich tabuisiert werden sollten.

November 13

Gefuehl und Verletzlichkeit


" Manchmal sind die Menschen, denen wir am Meisten weh tun, die Menschen, die wir in dem Moment am Staerksten brauchen. "

So kann es durchaus sein, als Ausdruck, von Gefuehl, als eine Art, sich nicht eingestehen zu koennen, dass wir Andere brauchen und in der Hoffnung und dem Vertrauen darauf, dass diese damit schon umgehen koennen werden und sich verstaendnisvoll zeigen.

Leider sind aber auch jene Menschen, die WIR am Staerksten lieben, genau die, die UNS am Staerksten weh tun, verletzlich machen, denn WIR lassen sie naeher an UNS heran, als uns manchmal lieb ist.

" Die Stärke der menschlichen Emotionen ist zugleich die größte menschliche Schwaeche ... "
(aus dem Manga/Anime "Shinrei Tantei Yakumo")

In jeglicher Hinsicht.


Da dies aber nun ziemlich melancholisch mit einem Hauch Theatralik klingt, nun noch einen Hauch von Romantik zum Abschluss:

"...Denn die Arme der Liebe halten dich gut, sie halten deine Gegenwart,
deine Vergangenheit,
deine Zukunfft,
die Arme der Liebe umfassen dich ganz ..."
((der Kleine Prinz)

November 13

Alte Krizzeleien

Inmitten eines Haufens von Schulsachen, haben WIR einige Skizzen, Krizzeleien und Zeichnung gefunden, die zwar schon ewig und 3 Tage alt sind, aber die WIR einfach mal zeigenswert finden :
(und ja, WIR gehoeren auch zu den Menschen, die keinen Heftrand unbemalt lassen koennen... *schuldig*)

 Assoziationen zum Thema Cholenstoff-Zerfall...kein Kommentar :D
 Ein Igelchen, wie passend, dass WIR ihn jetzt wiedergefunden haben :)

 War Deckblatt einer Biologie-Mappe, und ja, es hat soetwas wie Fluegel statt einer Flosse!
 Trauriger Schmetterling... entstand, weil er UNS beim Tagträumen plötzlich vor's innere Auge flatterte.



Irgendwann kommt dann nach muede nur noch blöd. Und fellige, kleine Monsterchen, die UNSEREn Tag versueßten und in UNSEREM Kopf hin und her tobten.


Nach dem Lesen des Manga ''Gothic''  (empfehlenswert), hat ueberhaupt nichts mit den dortigen Charakteren zu tun, aber der Malstil war aehnlich.

Verarbeitung eines Todesfalls.
Die Lateinischen Lettern bedeuten
''In ewiger Erinnerung''.



Man ignoriere die verkehrt angeordneten Zahlen *grins*
" Die Wuerfel sind gefallen "
bzw. " Der Wuerfel ist gefallen "

 



Ein hilfloses Maedchen, dessen Zauber in der Welt, in der sie lebt, nicht wahrgenommen wird.
Neudeutsch wuerde man sie wohl als ''Hexe'' bezeichnen, doch das klingt conträr zu der enttäuschten Seele ihres inneren Kindes.











Man beachte, dass die Bilder recht alt sind und wie fast alles lediglich Produkte aus tagträumerischem Wahnsinn UNSERES Kopfes sind.

Oktober 13

Da räumt man mal auf...

.... und findet alte Gespraechsnotizen (und Bilder, die noch folgen) :

" Wir sind beide kaputt. Sind wir dann zusammen wieder heile?''
" Wenn wir beide halb kaputt sind..."
" Und sich diese Haelften ergaenzen..''
" Sind wir beide wieder ganz."
" Ich glaube eher, wir sind ganz kaputt.''

Oktober 13

Moralischer Tag.

WIR haben heut 'nen Moralischen, daher wolllen WIR heut ein wenig in eigener Sache auf Problematiken hinweisen und fuer schwierige Thematiken sensibilisieren...
WIR bekamen vorhin ein Lied von UNSERER, an MS (Multiple Sklerose) erkrankter Mutter gezeigt, in dem es eben um dieses Thema geht.
Moechten WIR einfach mal zeigen und vorstellen, weil WIR denken, dass es irgendwie Mut macht und helfen koennte, damit umzugehen.

https://www.youtube.com/watch?v=ChN2ce3e1XQ&feature=youtube_gdata_player

Ich finde es toll, dass damit so offen und vielleicht sogar ein klein wenig selbstironisch umgegangen wird...
Bei MS faellt das Laufen schwer, bzw. ist manchen unmoeglich, das Lied traegt den Titel ''Geh weiter''.
Es sagt so viel aus. Man kann auch mit einer solchen Krankheit Vieles erreichen, den Alltag meistern, und auch wenn man kaempfen muss manchmal, es ist nicht unmoeglich.
WIR hoffen, das Lied macht dem ein oder anderen Hoffnung.
UNS tut es das.




Und da wir schonmal dabei sind... WIR bekamen vorhin von UNSEREM besten Freund einen Link geschickt.
http://www.youtube.com/watch?v=i-cg50W2_ic&list=PLsXW-9bShL1a7acrguTk_sHOSm5fRAFIp
Weniger metaphorisch betrachtet, geht es um Mobbing, anders sein, ausgeschlossen werden.
WIR verraten nicht zu viel, aber das Ende ist ueberraschend! :-)

Oktober 13

Eltern, Kinder und andere Katastrophen

Ersteinmal:

Irgendwie haben WIR mal wieder etwas festgestellt gerade. Jedes Mal, wenn WIR denken: "Hey, nur mal eben kurz 2 Gedanken niederschreiben im Blog" werden's Romane. Entschuldigung dafuer.
Es kommt manchmal eben einfach so.

So, nu aber back to topic:
Heute ein sehr interessantes Gespraech ueber's Kinder kriegen gehabt. Ist es etwa ''normal''? Gehoert es dazu?  Hat man etwa nicht gelebt, nur weil man keine Nachkommen zeugte?

Ja, WIR wissen: Von der Evolution und dem Darwinismus ausgehend, ist es der wichtigste Trieb und einzige Sinn des Lebens, stark sein, und nur zu ueberleben, um Nachkommen zu zeugen.
Aber jetzt mal im Ernst:
Man kann doch auch ohne gluecklich sein. Es ist doch kein Muss. Im Gegenteil, in manchen Faellen ist es vielleicht sogar besser so und in manchen waere es besser so gewesen, doch man bemerkt es zu spaet.
Oder eben nicht, aber alle anderen, einschließlich des Kindes bemerken, dass man es doch als Eltern aus Unfaehigkeit besser haette sein lassen sollen.

Nur die Wenigsten wissen es vorher, wenn es erstmal zu spaet ist, weiß niemand mehr, wie es wohl sonst gewesen waere.

Den interessanteste Meinung zu dieser Thematik hoerten WIR von einer ehemaligen Lehrerin, keine Kinder, über 40:
" Ich bin nicht traurig darueber, dass ich keine Kinder habe. Vielleicht soll es so sein. Erst wollte ich Freiheit, dann war nicht der richtige Partner da, dann war Karriere wichtiger, mitlerweile ist es zu spaet. Hat sich halt nicht ergeben, na und? "
- Bemerkenswert, finden WIR.
Eine Familie mal nicht als hoechstes Ziel, stattdessen Selbstverwirklichung, ohne Reue oder Einsamkeit.
Da gehoert viel zu.

Blöd nur, wenn diese Meinung nicht akzeptiert wird. Und man zu hoeren bekommt: ''Aber das gehoert doch dazu''. Als ob einem irgendjemand, außer man selbst (und selbst das nicht immer) sagen koennte, was fuer's eigene Leben das Richtige sei. >.<''   Das muss man selbst herausfinden. Oder eben auch nicht.

Und das andere Extrem? Unbedingt Kinder und Familie haben zu wollen, alleine gar nicht zu koennen?
Von einer Partnerschaft/Ehe mit Kindern in die naechste zu stolpern?  - In den meisten Faellen wohl auch nicht das Wahre.
Wie man dann leider auch sieht... Ueberforderung, Geldnot, den Kindern keine Aufmerksamkeit oder genug Zuwendung schenken koennen sind wohl noch die harmlosesten Folgen...
Mit Sarkasmus ließe sich jetzt sagen: "Naja, dann haben wenigstens die Sozialarbeiter in Heim und Jugendamt genug Klientel." - Entschuldigt bitte, aber das ist einfach UNSERE einzige Art, damit umgehen zu koennen, ohne rasend vor Wut zu werden.

Dann gibt es da aber auch noch ein weiteres Extrem. Jene, die Kinder wollen, es ausgeredet bekommen, aber eigentlich durchaus moeglicherweise faehige Eltern sein koennten. Oft Menschen mit minder-schweren Krankheiten, denen gesagt wird, dass es doch falsch waere. Die sich dann verunsichern lassen und aus Angst vor der eigenen Ueberforderung oder der Vererbung der minder-schweren Krankheit auf Kinder verzichten, aber ihres Lebens nicht froh sind, weil etwas fehlt.
Ebenso bei Zeugungsunfaehigkeit.
Diese haben dann nicht die Moeglichkeit, sich beweisen zu koennen, obwohl sie mehr Liebe und Zuneigung sowie Unterstuetzung bieten koennten, als so manche, komplett gesunde, aber karriere-geile Eltern, deren Kinder dann zwar da sind, aber außen vor bleiben und bei jeder Gelegenheit irgendwo abgeschoben werden. -.-''

Oder die Eltern sind zwar da (und zwar staendig), kontrollieren alles, kuemmern und interessieren sich aber im Endeffekt 'nen Scheiß.

Immerhin ein Hoch auf das inzwischen doch recht gut ausgereifte Adoptions-, Pflege- und Heim/Kinderdorf-System. Muss man ja mal erwaehnen :)  (auch wenn auch da noch so Einiges schief läuft).

Und dann ist da noch die Sache mit der Liebe. Nicht jeder Mensch kann jede Person lieben.
In manchen Faellen eben nichteinmal das eigene Kind. Gerade bei zB. Borderlinern kommt es sogar hormonell zur Umkehrung, sodass genau die Muttergefuehle, die fuer diese Liebe sorgen, Grund sind, das eigene Kind nicht lieben zu koennen, oder fuer Schmerzen verantwortlich zu machen.
Viele wissen von dieser reellen Gefahr und lassen es dann berechtigterweise, manchmal ist es aber vorher einfach nicht bewusst. Und dann?

Dieses Phänomen gibt's natuerlich auch bei gaenzlich gesunden Menschen. Manchmal ist es auch einfach so, dass jemand nur mit Kindern in gewissen Altersstufen gut klar kommt und in anderen einfach nichts fuer das Kind empfinden kann.  Was dann?
Auch sowas weiß man im besten Fall gluecklicherweise bereits zuvor.

Und Einige haben das Glueck eines Partners, mit dem sich diese Probleme dann ausgleichen lassen, der vielleicht besser mit Babies klar kommt, stattdessen aber im Gegensatz zur eigenen Person bei Jugendlichen durchdreht. Das hat dann Vorteile.

Um das Ganze (entgegen UNSERER Gewohnheit - haha.) nicht noch mehr ausschweifen zu lassen nur noch ein Letztes:

1. Man treffe eine eigene Entscheidung, die zwar reflektiert und ueberlegt sein sollte, aber nicht zu sehr von Außen beeinflusst.

2. Es ist nicht zu spaet! Auch wenn viele das glauben. Selbst wenn man beim 12jaehrigen Kind merkt, dass die "Erziehung" voellig fehlgeschlagen ist, kann man immernoch nach bestem Willen und Gewissen versuchen, etwas zu aendern. Hilfe in Anspruch nehmen, oder sich das Versagen zum Wohl des Kindes wenigstens eingestehen und das Beste draus machen.

3. Nicht jede Entscheidung ist endgueltig und manchmal aendern sich Meinungen... so auch in UNSEREM Fall.

Oktober 13

Hoffnung und Erwartung

Gerade einen tollen Satz gelesen, die fuer UNS irgendwie als allgemeingueltige Weisheit und zukuenftige Richtlinie stehen koennte:

" Glaube an das Licht, ohne zur Sonne zu starren. " [Verfasser unbekannt]

So ist es.  An die kleinen Dinge glauben, Hoffnung haben, die Kleinigkeiten erkennen, daraus Kraft und Helligkeit ziehen.
Nicht jedoch nur voller zu hoher Erwartungen zur Sonne aufschauen. Die Sonne erhellt keine Nacht, ein kleines Licht schon.
Wenn man von zu hohen Erwartungen geblendet wird, nimmt man die kleinen Lichter gar nicht mehr wahr.
Sie verblassen.
Und von zu starker Sonneneinstrahlung kann man erblinden.

Viel oefter sollten WIR wohl nach den Lichtern suchen, daran glauben, dass es sie gibt, auch wenn wir sie in dem Moment vielleicht nicht sehen koennen.
Anstatt nur zur Sonne zu schauen, voller Erwartung, denn dann kommen UNS die Lichter verhaeltnismaeßig viel zu klein vor und WIR wissen sie nicht zu schaetzen.
Wenn wir aber die kleinen Lichter sammeln und verinnerlichen, haben wir irgendwann Licht, das viel heller strahlt, als eine Sonne es von vornherein gekonnt haette.

Und: Viele kleine Lichter koennen sich in unendliche Helligkeit und Intensitaet mehren. Die Sonne ist zwar anfangs heller, doch bleibt einfach nur eine Sonne, ohne Steigerung.

WIR sollten den Glauben an die Lichter nutzen, um diese zu sehen, statt UNS darueber zu aergern, noch keine Sonnenhelligkeit zu haben.

Oktober 13

Sarkasmus und Vergaenglichkeit

In letzter Zeit stellen WIR immer oefter fest, wie schnell vergaenglich doch Vieles sein kann.
Sowohl im Sinne von ''Das Leben kann jederzeit vorbei sein'', doch vielmehr aber im Sinne von ''Alles veraendert sich''.

Dinge, die einmal wichtig waren, verlieren an Bedeutung, Anderes gewinnt daran.
Manches, was einmal war, doch leidlich zerbrach, kehrt wieder, manches bleibt weiterhin zerruettet, doch wer weiß schon, fuer wie lange?

Wenn etwas sein soll, dann wird es, denken WIR. Manches auch nur mit unserem Zutun.
So ist es auch mit den Bekannten Tueren. Sie oeffnen und schließen sich. Manche muessen von uns geoeffnet und verschlossen werden. Manche koennen wir erneut oeffnen, fuer Andere verschwinden ab einem gewissen Zeitpunkt die Schluessel. Andere springen einfach auf, wir stolpern hinein und es eroeffnen sich voellig neue Moeglichkeiten.

Doch zurueck zur Vergaenglichkeit. Alles aendert sich.
Menschen gehen, Menschen erscheinen, ebenso Freundschaften und Beziehungen, die sich ergeben, aber genauso zerbrechen.

In gewisser Weise empfinden WIR hierbei eine Art von sarkastischer Freude.
Heute eine alte Liste wiedergefunden (*WIR sind riiesiger Fan von voelligst sinnlosen Listen*), auf der saemtliche, UNS bekannte Paerchen notiert waren.
Waehrend UNSERE Augen also die Liste hinabschweiften, mussten WIR ein wenig lachen.
Gleich die ersten Drei der Liste waren natuerlich bereits getrennt, groeßtenteils zu UNSERER Freude. Nicht, bloß aus Sadismus, sondern einfach der Schadenfreude wegen. So hatten sie doch voller Ueberheblichkeit alle behauptet, das sei ''Die ewige Liebe, die NIE zerbricht''. Und doch war es vergaenglich, wie so Vieles...
Ueberhaupt erfreut UNS die Vergaenglichkeit.
Manches MUSS einfach zerbrechen, sich veraendern, vergehen. So Vieles ist doch einfach nicht zur Ewigkeit gedacht, gluecklicherweise nicht zur Bestaendigkeit verbannt.

So sehr man um vielerlei Dinge auch trauern kann, so kann man sich auch ueber vieles Neues freuen.
Wenn man die neuen Chancen zulaesst und ergreift.
Veraenderungen lassen sich nur selten stoppen, Bestaendigkeit laesst sich nunmal nicht erzwingen.
Aber man kann lernen, sich an Neuem zu erfreuen und die Hoffnung zu haben, dass all das Gute, fuer uns Bedeutungsvolle irgenwann wiederkehrt. Und manchmal kann man sogar was dafuer tun.

So freuen WIR UNS zumeist auch ueber das Ende vielerlei Sachen.
Manches wird nach einiger Zeit auch einfach langweilig. Oder anstrengend. Oder nervig.
Neuer Wind bringt Aufregung, aber sicherlich auch Sturm mit sich.
Und genau dieser Sturm ist es, den WIR manchmal brauchen.
Eine angenehme, gewohnte  Brise genießen kann nunmal nicht Jeder...
Das waere doch zu einfach, es wuerde weder zum Leben an sich, noch zum Schicksal passen.

Oder etwa doch?  Gibt es Dinge, die tatsaechlich ueberdauern koennen? Zumindest fuer eine ganze Weile?
Oder so häufig wiederkehren, dass sie doch irgendwie eigentlich nie richtig vergehen?
Sehnt sich nicht jeder- wenn auch zumindest WIR es uns nie eingestehen wuerden- ein klein wenig nach Bestaendigkeit?
Etwas, das so gewohnt und verlaesslich ist, das es Sicherheit gibt? Anker und Konstante im Wirr-Warr von Veraenderungen sein kann?

Was aber ist mit dem Konflikt aus Veraenderung und Bestaendigkeit?
Was, wenn man sich beides wuenscht? Beides braucht?

Es ist wohl mit einem Schiff zu vergleichen. Bei ruhiger See wird kein Anker benoetigt. Er stoert, das Schiff kann bei heruntergelassenem Anker nicht an neue Orte reisen, ist gefesselt quasi. Wird von seinem Sinn, der ewigen Suche abgehalten. Schaetze sind kaum zu finden, bleibt man immer nur im Hafen er Heimat verankert.

Bei Sturm jedoch ist man froh ueber einen Anker. Ohne Anker geht man schnell in tobender See unter, wird weggestroemt, an Orte, wo man nicht hin will. Der Anker haelt das Schiff, bis die See sich beruhigt.
Nach dem Sturm braucht man dan Oft einen Hafen, Heimat, zur Erholung.
Kann nicht sofort ruhelos alleine weiterziehen.

Eine Kombination aus Allem als Loesung?
Freiheit und Reise zur Schatzsuche, Selbstfindung, Erfahrungsjagd.
Ein Anker, der bei Sturm haelt, zum Schutz vor dem Zerbersten an schweren Steinen.
Ein Hafen als Erholung, Ruheort, ein immer wieder Zurueckkehren und irgendwann endgueltig Ankommen?

Steht es vielleicht doch alles gar nicht so sehr in Kontrast?
Ein Anker kann toll sein, solange er Freiheiten laesst, nicht staendig fest im Boden haengt.
Eine Reise bringt Abwechslung, solange sie nicht zu viel Kraft kostet und man dabei hilflos untergeht.
Ein Hafen als Sicherheit, solange man dort nicht gefangen ist, auch noch reisen kann.

Bestaendigkeit und dennoch Veraenderungen.
Schwierig, die Balance zu halten, nicht eins von Beidem komplett aufgeben zu muessen.

Des Raetsels Loesung liegt wohl in der freien Entscheidung. Nichts aufgezwungen zu bekommen, Freiheiten zu haben, doch dennoch Konstanten, die bleiben und verlaesslich sind.

Es gibt keinen Grund zur Flucht. WIR lernen, einen Moment lang auch mal die sanfte Brise im Hafen genießen, die naechste stuermische Reise kommt manchmal ganz von selbst.
Es waere daemlich, den Anker wegzuschmeißen um den Schatz zu suchen.
Dann wuerde man nicht bemerken, dass der Anker aus Gold ist.

September 13

Verbannung

Da denken WIR, WIR haetten die Kontrolle, UNS sei etwas bewusst, WIR waeren UNS sicher.
WIR haetten mit etwas abgeschlossen, Distanz, die verspricht, nicht verletzt werden zu koennen.
Sicherheit.
Wie immer alle Zeichen uebersehen, zu sicher gewesen, ein Vorhang aus Selbstschutz, der erneut faellt.
Dachten WIR doch, diesmal koennte er halten, sogar durch eine Eiswand ersetzt werden.
Alles war schließlich bereits erkaltet, verhaertet, distanziert geworden.
Und dann? - Verwirrung.
Eis, das schmilzt.
Manches kann man weder verbannen, noch die dazugehoerigen Erinnerungen einsperren.
Sie schmelzen das Eis.
Nur, wenn man es zulaesst? -Hmmn...
Manches findet auch ohne Erlaubnis den Weg zum Herzen.
und manches bleibt dort, egal, wie sehr man es zu verbannen und draußen halten versucht.
Es bleibt die ernuechternde Erkenntnis, das manches nunmal einfach nicht zu aendern ist, auch wenn die Gruende wie stets im Verborgenen bleiben.

In diesem Sinne :  Carpete Noctem et requiescite in somni

Sonne hinter dem Nebel

" Manche Menschen machen aus meiner Traene ein Laecheln, zaubern die Sonne hinter dem Nebel hervor und lassen mich fuer einen kurzen Augenblick den Sturm vergessen, sodass die Wolken weiterziehen und der Traenenregen versiegt. "

" Und die ganz wichtigtsten besonderen Menschen sind es, die es fertig bringen, in einer duesteren Traene auch noch einen kleinen positiven Lichtschimmer zu erkennen und mich zum Lachen zu bringen, obwohl mir ueberhaupt nicht danach zu Mute ist. "

http://www.youtube.com/watch?v=xQT2CN4SaIg

September 13

Von Geduld und Wundern




Manche Wesen sind Wunder.

WIR bewundern beispielsweise deren Geduld, das sie mit UNS haben.
Jene welche, die es schaffen, sich von UNS nicht unterkriegen zu lassen, denen WIR auch mal auf den Nerv fallen, ohne dass sie UNS dafuer verurteilen, die UNS ihre Meinung sagen und UNS dennoch Hoffnung machen.
Die, die sich nicht von UNSERER Komplexitaet und manchmal nervenaufreibenden Art wegstoßen lassen, sondern geduldig warten, bis der Anfall vorbei ist.
Die, die waehrend wir durchdrehen, entspannt daneben stehen und in ruhigem Ton verklingen lassen: "Ja, Schatz, es wird auch alles wieder gut. Wir bekommen das schon hin " UNS aber auch gleichzeitig in die Schranken weisen und UNS aufzeigen, wenn WIR zu weit gehen.

Die alltaeglichen kleinen Wunder der Geduld, von Wesen, die fuer UNS selbst kleine Wunder sind.

Ein kraeftiges DANKE an all jene meine Wunderwesen.

In diesem Sinne, carpete noctem,
Kuno

September 13

Innerer Streit

Hola^^


Eine kleine, etwas ueberspitzte Geschichte zur aktuellen Situation :

Stille. Vollendete Gefuehlsleere, starrer Blick. Apathie.
Nur 2 Stimmen, die eine ruhig, sachlich, distanziert, trübsinnig. Irgendwie deprimiert.
Die andere etwas hitzig, emotional. Aufgebracht.

Sie scheinen zu streiten.
WIR nehmen einen Reiz von außen wahr, das Verhalten UNSERER Mitmenschen.
Keine bewusste Reaktion. Stattdessen legt die 1. Stimme los, moechte meckern, moechte sich beschweren.
Die zweite, eine nur alzugut bekannte, maennliche Stimme namens Aaron antwortet sachlich, etwas truebsinnig (er scheint heute nicht gut gelaunt zu sein).
Die erste Stimme revidiert quasi ihr Gesagtes von zuvor, verteidigt mit Herzblut das Verhalten eines UNSERER Mitmenschen. Steigert sich hinein, verteidigt diesen Mitmensch vor der trübsinnigen Bemerkung Aarons.
Doch auch das 2. Argument weiß er erneut zu entkraeften. Ein kraeftiger Schlag ins Gesicht der emotionalen Stimme. Wird sie resignieren? Verstummen? - Noch nicht.
Aaron faehrt fort :  interpretiert das Verhalten des Mitmenschen gekonnt negativ. Dichtet sich Dinge zusammen, die zwar schlau, wenn auch sachlich,  begruendet sind, doch eigentlich gibt es auch Dinge, die klar dagegen sprechen.
Die emotionale Stimme sieht das nicht. Sie tappt in die Falle. Zweifelt. Wird wuetend. Moechte Krawall und Aerger provozieren, doch noch haelt sie sich zurueck. Noch gibt es ja Hoffnung.
Sieht Aaron anders.
Bewusst liest er die Hoffnungen der anderen Stimme.
Bewusst sucht er auch dort nach Indizien, die eine negtaive, depressive Meinung und Interpretation von Allem zulassen. Die Dinge, die fuer den Mitmenschen sprechen, weiß er ebenfalls schlecht zu machen.
Alles macht er schlecht. Zu recht?
bisher war Aaron immer der Realist, der sich nur von Tatsachen leiten ließ, niemals kopflos ueberlegt.
Doch zur Zeit scheint er irgendwie depressiv zu werden.
Er bildet sich seine Realitaet zwar immernoch aufgrund von Sachinformationen, doch er interpretiert mehr.
Blendet die Gegenseite mehr aus.
Bringt das emotionale Stimmlein zum Schweigen, Zweifeln, Verzweifeln.
Es laesst sich beeinflussen. Immer, wenn es Angst hat, zu stark zu werden, hoert es auf Aaron.
Doch dieses Mal meint er es nicht gut mit ihr. Er fuehrt sie nicht weg vom Extrema, sondern hin zum anderen Extreme.
Statt dass sie ueberdreht, gibt er ihr Gruende zum traurig sein und zweifeln, die sie nicht ausblenden und ignorieren kann.
Eigentlich soll er sie doch nur auf den Boden der Tatsachen zurueckholen.
Von in den Keller sperren hatte niemand etwas gesagt.

Was ist seine Absicht dahinter? Warum tut er es? Wurde er zu lange ignoriert?

Carpete Noctem,
Kuno