Dienstag, 11. März 2014

Dezember 13

KTB Eisheilige Nacht MMXIII

Konzerttagebuch Eisheilige Nacht 2013

Bands: Lords of the Lost, Lordi, Korpiklaani& Subway to Sally

Menschen mit denen ich da war: Eric, Julian, Steffi, Patrick (&Fabian, Freund v.Eric)

Lieder wie im nach Aspekten, statt Reihenfolge


Nachdem wir dann endlich festgestellt hatten, dass Steffis Auto so stehen bleiben konnte und wir Patrick, einen Chat-Freund von mir dann auch endlich gefunden haben, gings los. So ziemlich nach sehr vorne kaempfen,bereits bei der ersten Vorband. So leer wie dieses Jahr wars (erstmal zu unserer Verwunderung) noch nie.
Im Nachhinein mit ein Bisschen Logik betrachtet allerdings klar: es ist 2. Weihnachtstag.

Lords of the Lost machten genialste Stimmung, auch wenn sie gaanz schrecklich abgemischt waren. Die Stimme des gutaussehenden Saengers war deutlich zu leise und undeutlich, dafuer aber herrlichst tief *hrrrrr* und sie spielten leider nur 2 Lieder, die ich kannte, machten aber trotzdem ordentlich Stimmung.
Bei Lordi danach war ebenfalls genialste Stimmung, die Akustik allerdings nur geringfügig besser und laesst sich im Endeffekt durch das einfache Wort "laut" beschreiben, was aber überhaupt nicht tragisch war, da dafuer die Buehnenshow sowie die Kostueme und Masken total beeindruckend und schick waren.
(Photos gibt's aus Legalitaetsgruenden leider nicht).
Bei dem Lied "Fu*k you asshole" ließ sich dann saemtlicher Aerger vergangener Tage von der Seele feiern und die Stimmung erfuhr noch eine Steigerung.
Ein richtig schickes Buehnentheater gab's auch, so beispielsweise eine Szenerie bestehend aus einem Tisch gedeckt mit Hirn und Augen im Glas, und dem Saenger, der eine verstörte Frau zu diesem vorzueglichen Creepy-Dinner einlaedt, letztenendes dann allerdings doch sie selbst mit täuschend echter Handkreissaege zerstueckelt und als Mahlzeit kredenzt wird.
Damit einher ging dann, dass meine Begleitungen sich aufeinander stapelten, damit auch Steffi, die Kleinste, etwas sehen konnte.
Bloederweise machte mein Kreislauf dann schon relativ frueh schlapp, weshalb Steffi, Patrick und ich den Auftritt der- wie sich spaeter herausstellte- sturzbetrunkenen Korpiklaani kuschelnderweise draußen verbrachten.
(Und ich ihnen hinterher ihre Pommes wegaß *grins*).
Wir scheinen laut der Anderen Stimmungs- und Akustikmaeßig aber auch nichts verpasst zu haben.
Dann endlich Auftritt Subway to Sally: Witzigerweise oeffneten sie, wie sie in einem der Vorjahre geendet hatten. Mit "Schneekönigin"und dem dazugehörigen Schaumschnee von der Decke. Wie auch zuvor tolle Athmosphaere. Dann folgend das Lied "Sieben". Schon hier laesst sich gluecklicherweise sagen, dass Subway deutlich besser abgemischt waren,  man jedes Wort verstand  und es trotzdem laut und 'wundervoll krachig' genug war.
Eric und ich schlossen noch Wetten ab, welches Missgeschick Saenger Eric Fish wohl heute passieren wuerde und wir sollten,  wie sich spaeter herausstellte,  Recht behalten.
Und darauf folgte dann auch schon unsere "Todeskombi": "Feuerkind" gefolgt von "2000 Meilen unterm Meer" sowie "Wo Rosen blühen".
Ab dem ersten rollten stille Traenen und ließen dieses Konzert zu einem der emotionalsten fuer mich werden. Weihnachten ohne wirkliche "Familie" + das Lied "Feuerkind".
So lagen Patrick, Steffi und ich uns dann in den Armen, gegenseitig beschuetzend und auffangend.
Es tat gut, Vieles einfach einmal loswerden und sich von der Seele tanzen zu koennen.
So auch die folgenden Lieder, "Veitztanz" und "Feuerland", bei denen dann auch das traditionelle Missgeschick passierte: Saenger Eric bewegte seine Haende ebenso wie die Flammenwerfer zum Takt.  Und verbrannte sich. An dieser Stelle Gute Besserung!
Ebenso fuer mich dann noch einmal beim Lied "Kleid aus Rosen", welches semi-A-Capella einfach genial klang.
"Und niemand hatte je erfahr'n, welchen Preis der Meister nahm". Ich denke, er nahm im Tausch ihr Herz mit sich fort.
Es gab zum Abschied von einem der Bandmitglieder noch ein tolles Gitarrensolo und zum Konzertabschluss dann nach Groelen und Betteln doch noch mal "Julia und die Räuber".

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