Innerer Streit
Hola^^
Eine kleine, etwas ueberspitzte Geschichte zur aktuellen Situation :
Stille. Vollendete Gefuehlsleere, starrer Blick. Apathie.
Nur 2 Stimmen, die eine ruhig, sachlich, distanziert, trübsinnig. Irgendwie deprimiert.
Die andere etwas hitzig, emotional. Aufgebracht.
Sie scheinen zu streiten.
WIR nehmen einen Reiz von außen wahr, das Verhalten UNSERER Mitmenschen.
Keine bewusste Reaktion. Stattdessen legt die 1. Stimme los, moechte meckern, moechte sich beschweren.
Die zweite, eine nur alzugut bekannte, maennliche Stimme namens Aaron antwortet sachlich, etwas truebsinnig (er scheint heute nicht gut gelaunt zu sein).
Die erste Stimme revidiert quasi ihr Gesagtes von zuvor, verteidigt mit Herzblut das Verhalten eines UNSERER Mitmenschen. Steigert sich hinein, verteidigt diesen Mitmensch vor der trübsinnigen Bemerkung Aarons.
Doch auch das 2. Argument weiß er erneut zu entkraeften. Ein kraeftiger Schlag ins Gesicht der emotionalen Stimme. Wird sie resignieren? Verstummen? - Noch nicht.
Aaron faehrt fort : interpretiert das Verhalten des Mitmenschen gekonnt negativ. Dichtet sich Dinge zusammen, die zwar schlau, wenn auch sachlich, begruendet sind, doch eigentlich gibt es auch Dinge, die klar dagegen sprechen.
Die emotionale Stimme sieht das nicht. Sie tappt in die Falle. Zweifelt. Wird wuetend. Moechte Krawall und Aerger provozieren, doch noch haelt sie sich zurueck. Noch gibt es ja Hoffnung.
Sieht Aaron anders.
Bewusst liest er die Hoffnungen der anderen Stimme.
Bewusst sucht er auch dort nach Indizien, die eine negtaive, depressive Meinung und Interpretation von Allem zulassen. Die Dinge, die fuer den Mitmenschen sprechen, weiß er ebenfalls schlecht zu machen.
Alles macht er schlecht. Zu recht?
bisher war Aaron immer der Realist, der sich nur von Tatsachen leiten ließ, niemals kopflos ueberlegt.
Doch zur Zeit scheint er irgendwie depressiv zu werden.
Er bildet sich seine Realitaet zwar immernoch aufgrund von Sachinformationen, doch er interpretiert mehr.
Blendet die Gegenseite mehr aus.
Bringt das emotionale Stimmlein zum Schweigen, Zweifeln, Verzweifeln.
Es laesst sich beeinflussen. Immer, wenn es Angst hat, zu stark zu werden, hoert es auf Aaron.
Doch dieses Mal meint er es nicht gut mit ihr. Er fuehrt sie nicht weg vom Extrema, sondern hin zum anderen Extreme.
Statt dass sie ueberdreht, gibt er ihr Gruende zum traurig sein und zweifeln, die sie nicht ausblenden und ignorieren kann.
Eigentlich soll er sie doch nur auf den Boden der Tatsachen zurueckholen.
Von in den Keller sperren hatte niemand etwas gesagt.
Was ist seine Absicht dahinter? Warum tut er es? Wurde er zu lange ignoriert?
Eine kleine, etwas ueberspitzte Geschichte zur aktuellen Situation :
Stille. Vollendete Gefuehlsleere, starrer Blick. Apathie.
Nur 2 Stimmen, die eine ruhig, sachlich, distanziert, trübsinnig. Irgendwie deprimiert.
Die andere etwas hitzig, emotional. Aufgebracht.
Sie scheinen zu streiten.
WIR nehmen einen Reiz von außen wahr, das Verhalten UNSERER Mitmenschen.
Keine bewusste Reaktion. Stattdessen legt die 1. Stimme los, moechte meckern, moechte sich beschweren.
Die zweite, eine nur alzugut bekannte, maennliche Stimme namens Aaron antwortet sachlich, etwas truebsinnig (er scheint heute nicht gut gelaunt zu sein).
Die erste Stimme revidiert quasi ihr Gesagtes von zuvor, verteidigt mit Herzblut das Verhalten eines UNSERER Mitmenschen. Steigert sich hinein, verteidigt diesen Mitmensch vor der trübsinnigen Bemerkung Aarons.
Doch auch das 2. Argument weiß er erneut zu entkraeften. Ein kraeftiger Schlag ins Gesicht der emotionalen Stimme. Wird sie resignieren? Verstummen? - Noch nicht.
Aaron faehrt fort : interpretiert das Verhalten des Mitmenschen gekonnt negativ. Dichtet sich Dinge zusammen, die zwar schlau, wenn auch sachlich, begruendet sind, doch eigentlich gibt es auch Dinge, die klar dagegen sprechen.
Die emotionale Stimme sieht das nicht. Sie tappt in die Falle. Zweifelt. Wird wuetend. Moechte Krawall und Aerger provozieren, doch noch haelt sie sich zurueck. Noch gibt es ja Hoffnung.
Sieht Aaron anders.
Bewusst liest er die Hoffnungen der anderen Stimme.
Bewusst sucht er auch dort nach Indizien, die eine negtaive, depressive Meinung und Interpretation von Allem zulassen. Die Dinge, die fuer den Mitmenschen sprechen, weiß er ebenfalls schlecht zu machen.
Alles macht er schlecht. Zu recht?
bisher war Aaron immer der Realist, der sich nur von Tatsachen leiten ließ, niemals kopflos ueberlegt.
Doch zur Zeit scheint er irgendwie depressiv zu werden.
Er bildet sich seine Realitaet zwar immernoch aufgrund von Sachinformationen, doch er interpretiert mehr.
Blendet die Gegenseite mehr aus.
Bringt das emotionale Stimmlein zum Schweigen, Zweifeln, Verzweifeln.
Es laesst sich beeinflussen. Immer, wenn es Angst hat, zu stark zu werden, hoert es auf Aaron.
Doch dieses Mal meint er es nicht gut mit ihr. Er fuehrt sie nicht weg vom Extrema, sondern hin zum anderen Extreme.
Statt dass sie ueberdreht, gibt er ihr Gruende zum traurig sein und zweifeln, die sie nicht ausblenden und ignorieren kann.
Eigentlich soll er sie doch nur auf den Boden der Tatsachen zurueckholen.
Von in den Keller sperren hatte niemand etwas gesagt.
Was ist seine Absicht dahinter? Warum tut er es? Wurde er zu lange ignoriert?
Carpete Noctem,
Kuno
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