Dienstag, 11. März 2014

November 13

Letzter Ausweg/ Flucht aus dem geliebten Schneckenhaus

Alte, lyrische Worte, die einst von UNS geschrieben.
Ist deutlich lange her, jedoch ab und an in schwaecherer Form immer mal wieder noch so präsent.

Ich bin allein, sitze hier im dunkeln, gefangen im eigenen Ich,
leise zitternd, angsterfuellt.
Weiß nicht, was mich draußen hinter dieser schwarzen Tuer erwartet,
denn ich kenne nur noch diesen dunklen Raum, der mich vor der bunten Außenwelt beschuetzt.
Eine Welt, so grell und grausam.
+ + + + + + + + + + + + + + +
Hier drinnen fuehle ich mich sicher, und doch verlangt meine dunkle Seele nach dem Licht.
Ich will nicht nach draußen, die Angst ist zu stark, und doch gehe ich einen Schritt auf diese Tuer zu.
Genauso schnell kehre ich wieder um.
Verlangen und panische Angst ergreifen abwechseln Macht von meinem Geist.
Welche Seite wird diesen endlosen Kampf wohl gewinnen?
Es fuehlt sich an, als gebe es nie einen endgueltigen Sieger...
Zu groß ist die Angst, zu maechtig das Verlangen.
+ + + + + + + + + + + + + + +
Ich kann diesen Kampf nicht laenger ertragen...
Es muss ein Ende haben. Alles.
Das Blut läuft dunkel aus meinem Koerper, so sanft und so unschuldig entschwindet das Leben.
Mit dem Leben erlischen auch die beiden Maechte, die jahrelang mein Leben kontrollierten.
Panische Angst und grenzenloses Verlangen werden endgueltig vom Schmerz besiegt.
Vom Schmerz, vom Tod.
Es ist vorbei. Der Kampf hat ein Ende, doch mit ihm endet auch mein Leben.
Ein Leben, zwischen Angst und Verlangen gebannt.
Der Tod hat gesiegt, Leben und Gefuehle haben verloren. Auf Ewigkeit.
++++++++++++++++++++++++++++++

Und nein, es ist bitte NICHT falsch zu verstehen und kein Anlass zur Sorge gegeben.
Der Gedanke dieses Posts ist lediglich befreiend zu wirken, Gefuehlsausdruck groeßtenteils vergangener Zeiten und die Tatsache, dass solche Thematiken nicht gaenzlich tabuisiert werden sollten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen