Eltern, Kinder und andere Katastrophen
Ersteinmal:
Irgendwie haben WIR mal wieder etwas festgestellt gerade. Jedes Mal, wenn WIR denken: "Hey, nur mal eben kurz 2 Gedanken niederschreiben im Blog" werden's Romane. Entschuldigung dafuer.
Es kommt manchmal eben einfach so.
So, nu aber back to topic:
Heute ein sehr interessantes Gespraech ueber's Kinder kriegen gehabt. Ist es etwa ''normal''? Gehoert es dazu? Hat man etwa nicht gelebt, nur weil man keine Nachkommen zeugte?
Ja, WIR wissen: Von der Evolution und dem Darwinismus ausgehend, ist es der wichtigste Trieb und einzige Sinn des Lebens, stark sein, und nur zu ueberleben, um Nachkommen zu zeugen.
Aber jetzt mal im Ernst:
Man kann doch auch ohne gluecklich sein. Es ist doch kein Muss. Im Gegenteil, in manchen Faellen ist es vielleicht sogar besser so und in manchen waere es besser so gewesen, doch man bemerkt es zu spaet.
Oder eben nicht, aber alle anderen, einschließlich des Kindes bemerken, dass man es doch als Eltern aus Unfaehigkeit besser haette sein lassen sollen.
Nur die Wenigsten wissen es vorher, wenn es erstmal zu spaet ist, weiß niemand mehr, wie es wohl sonst gewesen waere.
Den interessanteste Meinung zu dieser Thematik hoerten WIR von einer ehemaligen Lehrerin, keine Kinder, über 40:
" Ich bin nicht traurig darueber, dass ich keine Kinder habe. Vielleicht soll es so sein. Erst wollte ich Freiheit, dann war nicht der richtige Partner da, dann war Karriere wichtiger, mitlerweile ist es zu spaet. Hat sich halt nicht ergeben, na und? "
- Bemerkenswert, finden WIR.
Eine Familie mal nicht als hoechstes Ziel, stattdessen Selbstverwirklichung, ohne Reue oder Einsamkeit.
Da gehoert viel zu.
Blöd nur, wenn diese Meinung nicht akzeptiert wird. Und man zu hoeren bekommt: ''Aber das gehoert doch dazu''. Als ob einem irgendjemand, außer man selbst (und selbst das nicht immer) sagen koennte, was fuer's eigene Leben das Richtige sei. >.<'' Das muss man selbst herausfinden. Oder eben auch nicht.
Und das andere Extrem? Unbedingt Kinder und Familie haben zu wollen, alleine gar nicht zu koennen?
Von einer Partnerschaft/Ehe mit Kindern in die naechste zu stolpern? - In den meisten Faellen wohl auch nicht das Wahre.
Wie man dann leider auch sieht... Ueberforderung, Geldnot, den Kindern keine Aufmerksamkeit oder genug Zuwendung schenken koennen sind wohl noch die harmlosesten Folgen...
Mit Sarkasmus ließe sich jetzt sagen: "Naja, dann haben wenigstens die Sozialarbeiter in Heim und Jugendamt genug Klientel." - Entschuldigt bitte, aber das ist einfach UNSERE einzige Art, damit umgehen zu koennen, ohne rasend vor Wut zu werden.
Dann gibt es da aber auch noch ein weiteres Extrem. Jene, die Kinder wollen, es ausgeredet bekommen, aber eigentlich durchaus moeglicherweise faehige Eltern sein koennten. Oft Menschen mit minder-schweren Krankheiten, denen gesagt wird, dass es doch falsch waere. Die sich dann verunsichern lassen und aus Angst vor der eigenen Ueberforderung oder der Vererbung der minder-schweren Krankheit auf Kinder verzichten, aber ihres Lebens nicht froh sind, weil etwas fehlt.
Ebenso bei Zeugungsunfaehigkeit.
Diese haben dann nicht die Moeglichkeit, sich beweisen zu koennen, obwohl sie mehr Liebe und Zuneigung sowie Unterstuetzung bieten koennten, als so manche, komplett gesunde, aber karriere-geile Eltern, deren Kinder dann zwar da sind, aber außen vor bleiben und bei jeder Gelegenheit irgendwo abgeschoben werden. -.-''
Oder die Eltern sind zwar da (und zwar staendig), kontrollieren alles, kuemmern und interessieren sich aber im Endeffekt 'nen Scheiß.
Immerhin ein Hoch auf das inzwischen doch recht gut ausgereifte Adoptions-, Pflege- und Heim/Kinderdorf-System. Muss man ja mal erwaehnen :) (auch wenn auch da noch so Einiges schief läuft).
Und dann ist da noch die Sache mit der Liebe. Nicht jeder Mensch kann jede Person lieben.
In manchen Faellen eben nichteinmal das eigene Kind. Gerade bei zB. Borderlinern kommt es sogar hormonell zur Umkehrung, sodass genau die Muttergefuehle, die fuer diese Liebe sorgen, Grund sind, das eigene Kind nicht lieben zu koennen, oder fuer Schmerzen verantwortlich zu machen.
Viele wissen von dieser reellen Gefahr und lassen es dann berechtigterweise, manchmal ist es aber vorher einfach nicht bewusst. Und dann?
Dieses Phänomen gibt's natuerlich auch bei gaenzlich gesunden Menschen. Manchmal ist es auch einfach so, dass jemand nur mit Kindern in gewissen Altersstufen gut klar kommt und in anderen einfach nichts fuer das Kind empfinden kann. Was dann?
Auch sowas weiß man im besten Fall gluecklicherweise bereits zuvor.
Und Einige haben das Glueck eines Partners, mit dem sich diese Probleme dann ausgleichen lassen, der vielleicht besser mit Babies klar kommt, stattdessen aber im Gegensatz zur eigenen Person bei Jugendlichen durchdreht. Das hat dann Vorteile.
Um das Ganze (entgegen UNSERER Gewohnheit - haha.) nicht noch mehr ausschweifen zu lassen nur noch ein Letztes:
1. Man treffe eine eigene Entscheidung, die zwar reflektiert und ueberlegt sein sollte, aber nicht zu sehr von Außen beeinflusst.
2. Es ist nicht zu spaet! Auch wenn viele das glauben. Selbst wenn man beim 12jaehrigen Kind merkt, dass die "Erziehung" voellig fehlgeschlagen ist, kann man immernoch nach bestem Willen und Gewissen versuchen, etwas zu aendern. Hilfe in Anspruch nehmen, oder sich das Versagen zum Wohl des Kindes wenigstens eingestehen und das Beste draus machen.
3. Nicht jede Entscheidung ist endgueltig und manchmal aendern sich Meinungen... so auch in UNSEREM Fall.
Irgendwie haben WIR mal wieder etwas festgestellt gerade. Jedes Mal, wenn WIR denken: "Hey, nur mal eben kurz 2 Gedanken niederschreiben im Blog" werden's Romane. Entschuldigung dafuer.
Es kommt manchmal eben einfach so.
So, nu aber back to topic:
Heute ein sehr interessantes Gespraech ueber's Kinder kriegen gehabt. Ist es etwa ''normal''? Gehoert es dazu? Hat man etwa nicht gelebt, nur weil man keine Nachkommen zeugte?
Ja, WIR wissen: Von der Evolution und dem Darwinismus ausgehend, ist es der wichtigste Trieb und einzige Sinn des Lebens, stark sein, und nur zu ueberleben, um Nachkommen zu zeugen.
Aber jetzt mal im Ernst:
Man kann doch auch ohne gluecklich sein. Es ist doch kein Muss. Im Gegenteil, in manchen Faellen ist es vielleicht sogar besser so und in manchen waere es besser so gewesen, doch man bemerkt es zu spaet.
Oder eben nicht, aber alle anderen, einschließlich des Kindes bemerken, dass man es doch als Eltern aus Unfaehigkeit besser haette sein lassen sollen.
Nur die Wenigsten wissen es vorher, wenn es erstmal zu spaet ist, weiß niemand mehr, wie es wohl sonst gewesen waere.
Den interessanteste Meinung zu dieser Thematik hoerten WIR von einer ehemaligen Lehrerin, keine Kinder, über 40:
" Ich bin nicht traurig darueber, dass ich keine Kinder habe. Vielleicht soll es so sein. Erst wollte ich Freiheit, dann war nicht der richtige Partner da, dann war Karriere wichtiger, mitlerweile ist es zu spaet. Hat sich halt nicht ergeben, na und? "
- Bemerkenswert, finden WIR.
Eine Familie mal nicht als hoechstes Ziel, stattdessen Selbstverwirklichung, ohne Reue oder Einsamkeit.
Da gehoert viel zu.
Blöd nur, wenn diese Meinung nicht akzeptiert wird. Und man zu hoeren bekommt: ''Aber das gehoert doch dazu''. Als ob einem irgendjemand, außer man selbst (und selbst das nicht immer) sagen koennte, was fuer's eigene Leben das Richtige sei. >.<'' Das muss man selbst herausfinden. Oder eben auch nicht.
Und das andere Extrem? Unbedingt Kinder und Familie haben zu wollen, alleine gar nicht zu koennen?
Von einer Partnerschaft/Ehe mit Kindern in die naechste zu stolpern? - In den meisten Faellen wohl auch nicht das Wahre.
Wie man dann leider auch sieht... Ueberforderung, Geldnot, den Kindern keine Aufmerksamkeit oder genug Zuwendung schenken koennen sind wohl noch die harmlosesten Folgen...
Mit Sarkasmus ließe sich jetzt sagen: "Naja, dann haben wenigstens die Sozialarbeiter in Heim und Jugendamt genug Klientel." - Entschuldigt bitte, aber das ist einfach UNSERE einzige Art, damit umgehen zu koennen, ohne rasend vor Wut zu werden.
Dann gibt es da aber auch noch ein weiteres Extrem. Jene, die Kinder wollen, es ausgeredet bekommen, aber eigentlich durchaus moeglicherweise faehige Eltern sein koennten. Oft Menschen mit minder-schweren Krankheiten, denen gesagt wird, dass es doch falsch waere. Die sich dann verunsichern lassen und aus Angst vor der eigenen Ueberforderung oder der Vererbung der minder-schweren Krankheit auf Kinder verzichten, aber ihres Lebens nicht froh sind, weil etwas fehlt.
Ebenso bei Zeugungsunfaehigkeit.
Diese haben dann nicht die Moeglichkeit, sich beweisen zu koennen, obwohl sie mehr Liebe und Zuneigung sowie Unterstuetzung bieten koennten, als so manche, komplett gesunde, aber karriere-geile Eltern, deren Kinder dann zwar da sind, aber außen vor bleiben und bei jeder Gelegenheit irgendwo abgeschoben werden. -.-''
Oder die Eltern sind zwar da (und zwar staendig), kontrollieren alles, kuemmern und interessieren sich aber im Endeffekt 'nen Scheiß.
Immerhin ein Hoch auf das inzwischen doch recht gut ausgereifte Adoptions-, Pflege- und Heim/Kinderdorf-System. Muss man ja mal erwaehnen :) (auch wenn auch da noch so Einiges schief läuft).
Und dann ist da noch die Sache mit der Liebe. Nicht jeder Mensch kann jede Person lieben.
In manchen Faellen eben nichteinmal das eigene Kind. Gerade bei zB. Borderlinern kommt es sogar hormonell zur Umkehrung, sodass genau die Muttergefuehle, die fuer diese Liebe sorgen, Grund sind, das eigene Kind nicht lieben zu koennen, oder fuer Schmerzen verantwortlich zu machen.
Viele wissen von dieser reellen Gefahr und lassen es dann berechtigterweise, manchmal ist es aber vorher einfach nicht bewusst. Und dann?
Dieses Phänomen gibt's natuerlich auch bei gaenzlich gesunden Menschen. Manchmal ist es auch einfach so, dass jemand nur mit Kindern in gewissen Altersstufen gut klar kommt und in anderen einfach nichts fuer das Kind empfinden kann. Was dann?
Auch sowas weiß man im besten Fall gluecklicherweise bereits zuvor.
Und Einige haben das Glueck eines Partners, mit dem sich diese Probleme dann ausgleichen lassen, der vielleicht besser mit Babies klar kommt, stattdessen aber im Gegensatz zur eigenen Person bei Jugendlichen durchdreht. Das hat dann Vorteile.
Um das Ganze (entgegen UNSERER Gewohnheit - haha.) nicht noch mehr ausschweifen zu lassen nur noch ein Letztes:
1. Man treffe eine eigene Entscheidung, die zwar reflektiert und ueberlegt sein sollte, aber nicht zu sehr von Außen beeinflusst.
2. Es ist nicht zu spaet! Auch wenn viele das glauben. Selbst wenn man beim 12jaehrigen Kind merkt, dass die "Erziehung" voellig fehlgeschlagen ist, kann man immernoch nach bestem Willen und Gewissen versuchen, etwas zu aendern. Hilfe in Anspruch nehmen, oder sich das Versagen zum Wohl des Kindes wenigstens eingestehen und das Beste draus machen.
3. Nicht jede Entscheidung ist endgueltig und manchmal aendern sich Meinungen... so auch in UNSEREM Fall.
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