Donnerstag, 3. Juli 2014

Sleeping Beauty

Buenas Tardes,

Ich glaube, ich habe jetzt eine Ahnung,  wie sich Dornröschen gefuehlt haben muss.
Eingesperrt in einem Schloss, beziehungsweise Turm, und fernab von der Außenwelt. Angeblich zum "Schutz" vor einem weiteren Fluch und der Erfuellung des Ersten.
Doch wollte das Koenigspaar damit nicht viel mehr sich selbst vor dem Verlust der Tochter schuetzen?
So sitzt Dornröschen also in ihrem Schloss, quasi ihrem goldenen Kaefig, in dem sie augenscheinlich alles Notwendige und darueber hinaus hat, findet aber ihr wahres Glueck doch erst außerhalb der Schlosstore.
Dafuer musste sie jedoch erst die Einschraenkungen durch die Eltern, die Hindernisse des Fluches, die Abgeschiedenheit und den 100- jaehrigen Schlaf ueberwinden.
Ein Gefuehl von Reglosigkeit und Ohnmacht.
Ohne Faehigkeit etwas zu aendern. Einzig bleiben Hoffnung auf Rettung,  Geduld und Durchhaltevermoegen.
Waehrend der Prinz Hoellenqualen und Anstrengungen durchleidet, um sie zu erreichen und frei zu kaempfen. Ihre Mauern zu ueberwinden,  welche sie nicht einzureißen vermag.
Und am Ende finden beide zusammen, waehrend das Koenigspaar schon nicht mehr miterlebt,  dass das Einsperren der huebschen Tochter von Sinn befreit war und ihre Mauern Dornröschen nicht halten konnten...

"Meister, Meister,  gib mir Rosen, Rosen auf mein weißes Kleid" .... (Subway to Sally- Kleid aus Rosen)

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